Kalifornien – ein Kurztrip – Teil 2

Die ersten fünf Tage unserer Kalifornienreise könnt ihr HIER nachlesen, nun folgen die restlichen fünf Tage.

Am Morgen unseres sechsten Tages in Santa Barbara ging es erst einmal in Jeannine’s Restaurant and Bakery. Hier sind wir ganz entspannt, mit einem leckeren Frühstück, in den Tag gestartet.

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Von dort aus ging es dann zum Refugio State Beach nach Goleta. An diesem Tag, den 24. Oktober 2017, hatten wir unglaubliche 40 Grad in Kalifornien. Eine Abkühlung im Meer tat wirklich gut, auch wenn wir keine Badesachen dabei hatten. ;-(

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Vom Refugio State Beach ging es dann wieder Richtung Santa Barbara nach Isla Vista. Die Bewohner von Isla Vista sind hauptsächlich Studenten der benachbarten UCSB (University of California, Santa Barbara). Was man tatsächlich auch gleich merkt. Denn, egal wo man hinschaut, man sieht junge Leute auf Skateboards oder auf Fahrrädern mit dem Surfbrett unter dem Arm. Das hat mich total begeistert.

6_05636_0561.JPG6_05656_05816_05706_0580Hier haben wir auch ganz zufällig einen Seehund und mehrer Delfine gesehen.

Gegen Abend wollten wir eigentlich wieder zurück zum Refugio State Beach, haben dann aber spontan halt am El Capitán State Beach gemacht. Der Sonnenuntergang war so schön und unbeschreiblich.

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Am nächsten Tag erkundeten wir am Vormittag erneut Santa Barbara. Nach einem Frühstück im Brasil Arts Café in der State Street sind wir dann zum Chromatic Gate gelaufen, eine Skulptur mit geometrisch geformten Rechtecken aus Regenbogenfarben  von Herbert Bayer.

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Danach ging es nach Goleta in die Ellwood Mesa. Ich hatte gehört, dass sich hier der Butterfly Grove befindet, indem sich jedes Jahr von Oktober bis Ende Februar der Monarchfalter an den vielen Eukalyptus Bäumen hängt und hier den Winter verbringt.

Wir haben eine ganze Weile gesucht, um überhaupt einen Monarchfalter zu finden und sind stundenlang über Felder in der prallen Sonne gelaufen. Gefühlt hatten wir an dem Tag 45 Grad. Mein Mann war absolut begeistert ;-). Ich hatte mir aber in den Kopf gesetzt, wenigstens einen Schmetterling zu sehen, also musste mein Mann da leider durch. Wir wurden am Ende aber doch noch fündig. Ein paar Schmetterlinge hatten sich doch in den Eukalyptuswald verirrt. Ich gehe davon aus, dass es einfach noch zu früh, bzw. zu heiß war und kürzlich habe ich auch gelesen, dass ganz viele Bäume abgestorben sind und nun nach und nach gefällt werden müssen. Toll war auch, das wir wieder Delfine gesehen haben.

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Nachdem wir nun völlig kaputt waren sind wir zum Arroyo Burro Beach gefahren. Die Einheimischen nennen den Strand auch Hendry’s Beach. Eigentlich hatten wir vor im Boathouse, welches sich direkt am Strand befindet, Abendbrot zu essen, das Restaurant war aber leider total überfüllt. Man hat aber die Möglichkeit, sich ein paar Gerichte auf die Hand zu kaufen. Dies ist von außen zugänglich. Wir haben uns dort einen wirklich leckeren Burger gekauft und diesen auf einer Bank, beim Beobachten von Surfern, Delfinen und bei untergehender Sonne, verdrückt.

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Ein Self Service Dog Wash darf hier natürlich nicht fehlen. Denn nach einem Strandspaziergang mit dem Hund, muss dieser ja erst einmal ordentlich abgeduscht werden. 😉 7_0951

An Tag 8 unserer Reise haben wir uns auf den Weg nach Monterey gemacht. Nach einer vier stündigen Autofahrt sind wir in der beschaulichen Küstenstadt im Monterey County angekommen. Die Stadt befindet sich auf einer Halbinsel am südlichen Ende der Monterey Bay.

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Nachdem wir nun schon einige Kilometer gefahren waren und Monterey recht schnell abgelaufen hatten, entschlossen wir uns, die paar Kilometer (ca. 2 Stunden) weiter nach San Francisco zu fahren. Da unsere Zeit etwas knapp war und die Fahrt nach San Francisco eher spontan, sind wir lediglich über die Golden Gate Bridge gefahren. Am ersten „View Point“ haben wir halt gemacht, ein paar Fotos geschossen und sind dann wieder zurück nach Monterey. Etwas verrückt, aber zumindest können wir sagen, dass wir auch in San Francisco waren. 😉

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Unterwegs haben wir uns in Monterey ein Motel gebucht und sind dann am Abend noch nach Carmel-by-the-Sea ans Meer gefahren und haben uns ein Restaurant gesucht.

8_010388_01041Am nächsten Morgen ging es erst einmal nach Carmel-by-the-Sea. Am Abend waren wir schon so fasziniert von dem kleinen Städtchen. Viele bekannte Autoren und Künstler lebten für einige Zeit in der Region und machten die Natur zum Gegenstand ihrer Werke. Unter ihnen waren die Schriftsteller Ernest Hemingway, John Steinbeck und Jack London sowie der Fotograf Edward Weston. Bekannt wurde der Ort auch, weil der Schauspieler Clint Eastwood im April 1986 zum Bürgermeister gewählt wurde. Er ist Besitzer der dortigen Hotelanlage Mission Ranch, die er Anfang der 1980er Jahre erworben und renoviert hatte. Er blieb bis 1988 Bürgermeister.

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Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt Carmel ging es dann entlang der Küste des Pazifischen Ozeans den Highway 1 zurück nach Santa Barbara. Man sagt, dass der Pacific Coast Highway Nr. 1 in Kalifornien zu den schönsten Straßen der USA – vielleicht auch der ganzen Welt – zählt. Dies kann ich nur bestätigen. 9_010839_010939_011029_011139_011179_011239_011279_011299_01135

Einen kurzen Mittags-Snack gab es im Café Kevah in Big Sur. Durch das sehr warme Wetter hatte sich Nebel gebildet und es fühlte sich an, als würden man sich über den Wolken befinden. Ein wunderschönes Naturschauspiel.

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Der Highway 1 war leider irgendwann gesperrt. Unser Navigationssystem kannte nur eine Ausweichroute nach Santa Barbara, nämlich zurück nach Monterey und dann über den U.S. Highway 101 nach Santa Barbara. Wir waren zu der Zeit aber bereits einige Stunden unterwegs. Auf dem Navi entdeckten wir dann einen kleinen geschlängelten Weg durch die Berge. So richtig konnten wir nicht erkennen, wo uns der Weg hinführen würde, aber wir hatten dabei ein besseres Gefühl, als den ganzen Weg wieder zurück zu fahren.

Ein wenig Angst und Bange wurde uns zwischendurch schon, denn es wurde immer steiler und serpentiniger und wir waren die meiste Zeit alleine auf der Strecke. Tatsächlich führte uns der Weg irgendwann wieder auf die U.S. Route 101 und somit zurück nach Santa Barbara. Hier hatten wir dann auch wieder strahlend blauen Himmel.9_01168

Zurück in Santa Barbara gönnten wir uns als krönenden Abschluss ein Eis bei McConnell’s.9_011699_011719_011749_01183

Am Tag unserer Abreise hatten wir noch etwas Zeit, so dass wir auf unserem Weg zum Flughafen LAX noch einen kurzen Halt am Venice Beach gemacht haben.

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Mit unserem Kurztrip nach Kalifornien habe ich mir nach langer Zeit wieder einen Traum erfüllt. Bei unserer nächsten Kalifornienreise werden wir sicherlich mehr Zeit in und um San Francisco einplanen und ein paar Nationalparks besuchen. Dann aber definitiv mit einem längeren Aufenthalt und den Kindern.

Ich hoffe mein Reisebericht hat euch gefallen. Seit ihr auf der Suche nach einem tollen Reiseführer, kann ich euch den DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Los Angeles & Südkalifornien empfehlen.

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2 Kommentare zu „Kalifornien – ein Kurztrip – Teil 2

  1. Wow, ich beneide euch echt! Ich habe 6 Monate in San Diego studiert, aber so weit wie ihr bin ich nicht rumgekommen. San Diego hatte ich übrigens gar nicht auf deiner Liste gesehen. Würde ich dir für euren nächsten Trip nach Kalifornien empfehlen – Old Town, Seaport Village, Coronado – lohnt sich echt, das mal gesehen zu haben 🙂

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    1. Hallo Marie-Theres,ich danke dir für deine Tipps. San Diego hätte ich auch sehr gerne gesehen. Das nächste mal bestimmt, aber wir hatten ja insgesamt nur 10 Tage. Ganz schön wenig für die USA generell. Du hattest sicherlich eine tolle Studienzeit dort. Auch sehr beneidenswert. Liebe Grüße Andrea

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